Viacom-Streit: Nach Google jetzt auch dt. Seiten

Wirtschaft & Firmen Nachdem der Medienkonzern Viacom am Dienstag eine Klage gegen Google vor einem Bezirksgericht in New York eingereicht hat, wird jetzt auch ein Vorgehen gegen deutsche Internetseiten geprüft. Sie sollen gegen die Urheberrechte des Unternehmens verstoßen. Viacom wirft Google vor, mit dem Videoportal YouTube vorsätzlich und in massiver Art und Weise die Urheberrechte zu missachten. Neben der Schadensersatzforderung in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar, möchte Viacom erreichen, dass Videomaterial des MTV-Mutterkonzerns in Zukunft nicht mehr auf YouTube zu sehen ist. In der Klageschrift führt Viacom mehr als 160.000 Verstöße gegen das Urheberrecht des Unternehmens auf. Die Clips seien zusammen mehr als 1,5 Millionen Mal heruntergeladen worden.

Laut einem Bericht des Focus könnten in Deutschland die Portale MyVideo und Clipfish betroffen sein. "Wir werden weltweit jede Seite, die unsere Urheberrechte verletzt, genau prüfen", sagte ein Viacom-Sprecher gegenüber dem Focus.
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