So funktioniert Neros Kopierschutz für Heimanwender
Bereits vor einigen Tagen berichteten wir, dass Nero in kürze in einer neuen Version erscheinen soll. Diese enthält einige Neuerungen, wobei eine besonders hervorsticht - ein Kopierschutz für Privatanwender. Wir hatten nun die Gelegenheit, Näheres zu dem Konzept in Erfahrung zu bringen.
Neu ist bei dem Ansatz, dass man nicht nur auf einen Software-basierten Schutz setzt, sondern auch die Hardware des Computers mit einbezieht. Dazu hat Nero eine Kooperation mit LG geschlossen, einem der größten Hersteller von optischen Laufwerken, der den passenden CD/DVD-Brenner liefert.
Nach der Markteinführung sollen auch andere Hersteller mit in das Ökosystem eingebunden werden. Zunächst will man Nero in Verbindung mit dem erwähnten LG-Brenner für 55 Euro beim Elektronik-Discounter Media-Markt anbieten, was ab Ende April der Fall sein soll.
Die Daten können nur mit dem angepassten Brenner auf das Speichermedium gebracht werden, das Einsehen der Informationen, die auf den als "SecurDisc" bezeichneten geschützten Medien enthalten sind, setzt dagegen lediglich eine spezielle Software voraus. Das Programm ist über das Internet erhältlich.
Das SecurDisc-Konzept basiert auf vier Komponenten, wovon zwei ständig eingesetzt werden, nämlich eine Überprüfung der gebrannten Daten und ein Passwortschutz, der ein Kopieren der Daten verhindert. Windows verweigert bei einer Falscheingabe des Passworts den Zugriff, wobei eine simple Fehlermeldung ausgegeben wird.
Die geschützten Daten werden auch beim Lesen überprüft, wobei eine Art Pufferspeicher dafür sorgt, dass beschädigte Sektoren ergänzt und vervollständigt werden, um eine Lesbarkeit zu gewährleisten. Im April soll ein weiteres Update von Nero folgen, dass dann einen "echten" Kopierschutz mitbringt, der die Daten mit einer 128-Bit-Verschlüsselung versieht.
Mit dem nächsten Update sollen dann auch weitere Dateiformate wie JPEG geschützt werden können. Bisher wird nur PDF unterstützt, aber bei jeder Aktualisierung von Nero sollen weitere Formate hinzukommen. Einschränkungen gibt es zudem bei der Betriebssystemunterstützung.
So ist vorerst die Nutzung eines SecureDisc-Brenners mit Nero nicht unter Linux und Mac OS X möglich, sondern nur mit einem Windows-basierten System, wobei es sich um Windows 2000 SP4, XP oder Vista handeln kann. Weitere ausführliche Informationen liefert unser Gespräch mit einem Repräsentanten der Nero AG, das mit dem obigen Video dokumentiert wurde.
- Nachricht versenden
- Kommentieren
- Hinweis einsenden
Diese Nachricht empfehlen:
Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!
Melden Sie sich jetzt kostenlos anoder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
WinFuture Mobil
Auch Unterwegs bestens informiert!Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.
Meist kommentierte Nachrichten
Community
- TobiTobsen - vor 0 Sekunden
in der Rubrik News - -Revolution- - vor 1 Sekunde
in der Rubrik News - Hoockman - vor 26 Sekunden
in der Rubrik News - Zero-11 - vor 55 Sekunden
in der Rubrik News
Forum
-
Core i7 860 (2.8 GHz) auf 3.3 GHz getaktet mit VTurbo ?
jowood - vor 43 Minuten -
Empfehlung Laptop
benziner - vor 1 Stunde -
Skyrim: High Resolution Texture Pack
Lord_Dee - vor 2 Stunden -
Neuer PC mit integrierter Grafiklösung?
dragstar74 - vor 2 Stunden -
wo bekomme ich ncp arbeitspeicher
Marco1279 - vor 2 Stunden
MSDN Online
News zu IT Pro- und Dev-Tools
Interaction Award für Windows Phone 7.5
08.02.2012
Neues im Microsoft All-In-One Code Framework
08.02.2012






Alle Kommentare zu dieser News anzeigen