 Auf dem Außengelände der CeBIT nutzte die Firma Robowatch aus Berlin
die Möglichkeit, ein ganz besonderes "Gadget" vorzustellen. Mit ca. 150
cm Höhe, ca. 50 kg Gewicht und einem Preis ab 100.000 Euro ist wohl die
Bezeichnung als Spielerei nicht ganz richtig.
Konzipiert ist dieser
Roboter für den harten Einsatz bei der Geländeüberwachung. Mit einer Akkulaufzeit von 14 Stunden und einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von 7 km/h kann der Roboter vollkommen
autonom, also ohne eine Fernsteuerung, agieren.
Dafür besitzt
er ein GPS-Navigationssystem, in welchem Wegpunkte für eine Route
festgelegt werden können. Er erkennt und umgeht dabei
Hindernisse völlig selbstständig.
Über Gas- und Wärmesensoren ist er in der
Lage chemische Messungen durchzuführen und anhand von
Wärmemustererkennung Personen zu erkennen und auch sicher von Tieren und
anderen Wärmequellen zu unterscheiden.
Im inneren des Robotors sitzt ein Computer mit angepasstem Linux zur
Steuerung und Kommunikation mit der Basisstation. Die Kommunikation wird
über WLan durchgeführt. Reichweiten von bis zu 30 km werden über eine
sehr hohe Sendeleistung erreicht. Der auf der CeBIT ausgestellte Roboter
ist auf 1 Watt Sendeleistung konfiguriert und kann damit das komplette
Gelände abdecken.
|
Sie haben bereits einen Zugang?
-
-
-
Passwort oder Benutzername vergessen?
Sie sind noch kein Mitglied?