BSA: Fünffacher Erfolg gegen 'Raubkopien'-Verkäufer

Internet & Webdienste Die Busines Software Alliance (BSA) ist ein Zusammenschluss zahlreicher großer und kleinerer Software-Hersteller, dessen Aufgabe es ist, die Interessen der Unternehmen zu vertreten, wozu auch die Verfolgung von Anbietern illegaler Kopien gehört. Nach Angaben der Vereinigung konnten jetzt fünf Händler in den USA, Großbritannien, Deutschland und Österreich dingfest gemacht werden, die illegale Kopien von Software-Produkten über das Internet zum Kauf angeboten haben. Ein von der BSA angezeigter US-Unternehmer betrieb insgesamt 20 Websites, über die er Produkte von Adobe, Microsoft, McAfee und Symantec verkaufte.

In Großbritannien soll ein Händler Software des Herstellers Autodesk illegal angeboten haben. Allein im deutschsprachigen Raum wurden drei Verkäufer von unrechtmäßigen Kopien den Behörden gemeldet. Sie sollen Adobe-Software vertrieben haben. In zwei Fällen wurden Unterlassungsverfügungen erwirkt. Gegen den dritten Anbieter aus Österreich wurde Beschwerde eingereicht.

Nach Angaben der BSA will man mit diesen Ermittlungserfolgen den Startschuss für eine breit angelegte Kampagne gegen Verkäufer illegaler Kopien geben. In allen Fällen sei man von getäuschten Kunden auf die Händler aufmerksam gemacht worden, hieß es. Die Verkäufer hatten zuvor mit besonders niedrigen Preisen geworben.
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