IBM schrumpft Produktion des 'Cell' auf 65 Nanometer

Hardware Die sogenannte "Cell Broadband Engine", meist nur Cell-Prozessor genannt, ist vor allem durch ihren Einsatz in Sonys neuer PlayStation 3 bekannt. Doch auch in Server- und Workstation-Systemen einiger Hersteller kommt das Gemeinschaftsprodukt von Sony, Toshiba und IBM zum Einsatz. Um die Herstellungskosten der PlayStation 3 zu senken, bei der Sony aktuell noch kräftig draufzahlen muss, um überhaupt einen annehmbaren Verkaufspreis gewährleisten zu können, kommt auch eine Miniaturisierung der Produktionsprozesse zum Einsatz. Genau an diesem Punkt setzt IBM nun an, und hat mit der Produktion des Cell in einem 65-Nanometer-Verfahren begonnen.

Bisher wurde ein 90-Nanometer-Prozess genutzt. Durch die verkleinerte Herstellungsmethode können nun mehr Chips mit den gleichen Ressourcen produziert werden, wodurch die Kosten pro Stück sinken. Durch diese Preisreduktion in Kombination mit der Verwendung anderer Chips will Sony bei der PlayStation 3 langsam die Profitgrenze erreichen.

Durch die "Schrumpfung" ergeben sich weitere Vorteile. So belegt der kleine Prozessor auch weniger Platz, arbeitet mit weniger Verlustwärme und benötigt weniger Energie. Ob Sony bereits in kürze ebenfalls mit der Umstellung auf den neuen 65-Nanometer-Prozess beginnen wird, ist nicht bekannt.
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