Microsoft: "Wenn Raubkopien, dann bitte von uns!"

Microsoft Der Softwarehersteller Microsoft lässt nichts unversucht, um so genannte "Raubkopien" seiner Produkte zu verhindern. Steht ein Anwender aber vor der Entscheidung, ein Produkt der Redmonder oder der Konkurrenz zu kopieren, so soll er doch bitte zu Microsoft greifen. Das sagte Jeff Raikes, Business Group President bei Microsoft, in der letzten Woche auf der Morgan Stanley Technology Konferenz in San Francisco. Man hat erkannt, dass viele "Raubkopierer" irgendwann die Vorteile einer originalen Software erkennen und dann beim Microsoft-Produkt bleiben möchten. Vor allem bei den Betriebssystemen kommt dies erfahrungsgemäß häufig vor.

Im letzten Jahr verstärkte Microsoft seine Bemühungen, illegal verwendete Software zu identifizieren und den Nutzern die Verwendung zu erschweren. Jedoch wurde keine Initiative ohne eine Möglichkeit gestartet, eine Original-Lizenz zu erwerben. Laut Raikes wurden 20 bis 25 Prozent der in den USA verwendeten Software unrechtmäßig kopiert.
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