Vista: US-Wettbewerbsverfahren gerät ins Stocken

Windows Vista Wie in Europa wurde Microsoft auch in den USA vor einigen Jahren wegen Wettbewerbsbehinderung zu einer Strafe in Höhe von mehreren hundert Millionen US-Dollar verurteilt. Auch das neue Betriebssystem Windows Vista steht unter Verdacht, Maßnahmen zu enthalten, die Konkurrenzfirmen bei ihrer Arbeit behindern sollen. Um zu prüfen, ob dies wirklich der Fall ist, hat das US-Justizministerium von Microsoft Unterlagen angefordert. Wie die US-Behörden nun verlauten ließen, sorgt man sich jedoch um den festgelegten Abgabetermin für die Dokumentation von Windows Vista. Man geht davon aus, dass Microsoft die Daten erst mit einer Verspätung abliefern kann.

Nach Angaben der Redmonder will man weitere Informationen zu Protokollen in Windows Vista zur Verfügung stellen, die zum Zeitpunkt der Planung der Termine noch nicht in das Betriebssystem integriert waren. Bei dem andauernden Verfahren geht es um die Bereitstellung von Dokumenten, mit denen es anderen Softwareherstellern möglich sein soll, ihre Produkte unter Vista lauffähig zu machen.
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