Anbieter illegaler Software drohen Microsoft mit Linux

Microsoft Microsoft versucht derzeit verstärkt gegen die Verbreitung illegaler Kopien seiner Produkte vorzugehen. Dabei stehen Schwellenländer wie China und Indien im Mittelpunkt der Aktionen. Erst vor kurzem gab es vermehrt Maßnahmen gegen indische Händler, die Microsoft-Produkte unlizenziert zum Kauf anboten. Bei den Unternehmen stößt Microsofts Vorgehen verständlicherweise auf wenig Gegenliebe, ist der Handel mit illegalen Kopien doch ein äußert profitables Geschäft. Einige indische Händler protestieren derzeit offensiv gegen das Vorgehen der Redmonder und gehen sogar soweit, mit der Bewerbung von Linux als Alternative zu drohen.

Sie fordern den Software-Hersteller auf, seine Vertriebspartner lieber darüber aufzuklären, was illegal ist, statt die Unternehmen für ihre Handlungen zu bestrafen. Man ist der Meinung, dass Microsoft die Händler wie Kriminelle behandelt, obwohl die Redmonder Piraterie ursprünglich sogar unterstützt haben sollen, um ihre Produkte populärer zu machen.

Microsoft habe in den vergangenen Monaten mit "Feuer gespielt", so die Argumentation. Nur weil die Händler untereinander nicht organisiert seien, sei keine Gegenwehr bei Strafen zu erwarten, zitieren indische Medien einen anonymen Analysten. Ein Händler verwies darauf, dass man den Kunden auch einfach das freie Betriebssystem Linux empfehlen könne, wenn weitere Strafen folgen sollten.

Selbst Microsoft-zertifizierte Software-Händler bieten angeblich weiterhin illegale Kopien von Produkten wie Windows oder Office an.
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