Türkisches Gericht lässt Videoportal YouTube sperren

Internet & Webdienste Ein türkisches Gericht hat heute entschieden, dass der Zugang zu Googles Videoportal YouTube gesperrt werden muss. Zuvor hatte es Forderungen nach einem Verbot gegeben, weil in einigen Filmclips bei YouTube negative Äusserungen über den Gründer der modernen Türkei Atatürk getätigt werden. Der größte Internet Service Provider des Landes Turk Telecom hat mittlerweile reagiert und setzt das Verbot nach und nach durch. Das Unternehmen habe nicht das Recht zu entscheiden, was auf YouTube gezeigt werden darf. Man müsse sich an die Vorgaben des Gerichts halten. Sollte das Urteil aufgehoben werden, wird auch der Zugriff auf YouTube wieder möglich sein, hieß es.

Die Entscheidung des Gerichts geht auf eine Art "virtuellen Krieg" zurück, der derzeit von Griechen und Türken über YouTube geführt wird. Beide Seiten veröffentlichen regelmäßig kurze Videos, mit denen die Gegenseite lächerlich gemacht werden soll. Das dem Urteil zugrunde liegende Video behauptet, Atatürk und das türkische Volk seien homosexuell.
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