China schränkt Online-Handel mit virtuellem Geld ein

Internet & Webdienste Die chinesische Regierung versucht seit Jahren den Zugriff auf das Internet auf verschiedenen Wegen zu kontrollieren oder zumindest zu begrenzen. Jetzt haben die Behörden die Betreiber verschiedener Web-Angebote aufgefordert, die Verwendung von "virtuellem Geld" einzustellen. Hintergrund sind Bedenken, dass die virtuellen Währungen für Geldwäsche, illegalen Handel oder Betrug missbraucht werden könnten. Wie auch in der im Westen beliebten 3D-Online-Welt Second Life kann man in China bei verschiedenen Firmen echtes in virtuelles Geld tauschen. Die Regierung befürchtet offenbar, den Geldfluss im eigenen Land nicht mehr kontrollieren zu können.

Das populärste Angebot, bei dem eine virtuelle Währung genutzt wird, hat mittlerweile 220 Millionen angemeldete Benutzer. Verschiedene Medien berichteten mehrfach, dass das "Geld" für Glücksspiele, Telefonsex und dubiose Online-Einkäufe genutzt wird. Ab sofort ist der Umtausch zwischen virtuellem und echtem Geld deshalb nicht mehr möglich.
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