EU denkt über Sammelklagen von Verbrauchern nach

Internet & Webdienste In den USA gehören Sammelklagen, die von Verbrauchern angestrengt werden, zum Alltag. Als zum Beispiel bekannt wurde, dass die Musik-CDs von Sony BMG einen Rootkit auf dem PC des Kunden installieren, fand sich schnell eine Klägergemeinschaft zusammen, die gegen das Unternehmen vorgehen wollte. Auch Microsoft musste bereits mehrfach mit derartigen Verfahren kämpfen. Nun denkt man bei der Europäischen Union über einen ähnlichen Ansatz nach. Die EU-Kommission will dazu bereits morgen ein Strategiepapier vorgelegen, berichtet die Financial Times Deutschland.

Laut FTD könnten Verbraucher zukünftig die Möglichkeit bekommen, gemeinsam gegen Firmen vorzugehen, die Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die offenbar grobe Fehler oder Mängel aufweisen. Seitens der EU hieß es dazu, dass derartige Klagen eine "scharfe Sanktion" gegen Unternehmen sein könnten.

Bisher fehlt für Sammelklagen der Bürger verschiedener Euro-Länder freilich noch eine rechtliche Grundlage. In einigen EU-Staaten gibt es jedoch bereits derartige Gesetze. Die EU will nun zunächst eine Studie fertigstellen. Hintergrund der Überlegungen ist der Wunsch, den Verbrauchern mehr Sicherheit beim Handel über Ländergrenzen hinweg zu geben.
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