MS vs. EU: Microsoft kommentiert drohendes Bußgeld

Microsoft Am Donnerstag kündigte die Europäische Union an, dass man Microsoft erneut mit einem Bußgeld belegen will, falls die geforderten Informationen nicht umgehend zur Verfügung gestellt werden. Jetzt hat Microsoft auf diese Vorwürfe reagiert. Demnach muss Microsoft seinen Mitbewerbern diverse Schnittstellen in Windows zur Verfügung stellen. Diese Forderung wurde von den Redmondern umgesetzt um man verlangt Lizenzgebühren für die Nutzung. Nach Ansicht der EU sind die Preise für die Lizenzen zu hoch, da kaum technische Innovationen enthalten sein sollen. Microsoft hat nun vier Wochen Zeit, auf die Kritik zu reagieren, anschließend wird über ein neues Bußgeld beraten.

"Microsoft hat drei Jahre und viele Millionen Dollar darauf verwendet, der Entscheidung der EU-Kommission zu entsprechen", sagte Microsofts Chefjurist Brad Smith. Eine Analyse des Beratungsunternehmens Price Waterhouse Coopers hat ergeben, dass Microsofts Preise 30 Prozent unter dem Mittelwert für vergleichbare Technologien liegen. Smiths Meinung nach kann die EU nicht verlangen, dass Microsoft seine in Europa und den USA patentierte Technologie kostenfrei zur Verfügung stellt.

Ein Sprecher von EU-Kommissarin Nellie Kroes sagte kürzlich, dass man sich auf unbekanntem Terrain bewegt, da sich bisher noch kein Unternehmen gegen die Entscheidung der EU gestellt hat. Smith sagte in einem Interview, dass sich das Redmonder Unternehmen bereits seit 15 Jahren an die Kartellgesetze auf fünf Kontinenten hält. Dabei kam es noch nie zu Problemen, nicht einmal im strengen Korea.

Weitere Informationen: Microsofts Statement
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