Aktueller Akku-Rückruf bei Laptops betrifft nur Lenovo

Hardware Am Donnerstag berichteten wir über eine Rückrufaktion des Notebook-Herstellers Lenovo. Betroffen sind rund 205.000 Akkus des Herstellers Sanyo. Bisher war noch nicht klar, ob auch andere Hersteller betroffen sind, so wie damals im Fall Sony. Sanyo, weltweit größter Hersteller für Akkus, hat inzwischen in einer Stellungnahme klargestellt, dass nur die Produkte von Lenovo betroffen sind. Beide Unternehmen haben zusammen einen optionalen Akku mit besonders großer Kapazität entwickelt. Das Problem konnte man inzwischen darauf eingrenzen. Diese Entwicklung ist nur für Lenovo-Kunden erhältlich.

Standard-Akkus enthalten normalerweise sechs Lithium-Ionen-Batterien - drei in zwei Reihen. Der Lenovo-Akku enthält neun Batterien - drei in drei Reihen. Dadurch ermöglicht er entsprechend längere Laufzeiten. Da das Design dieses Akkus speziell auf Lenovo-Produkte ausgerichtet ist, kann es kein anderer Hersteller verwenden, weshalb Sanyo davon ausgeht, dass kein anderes Notebook betroffen ist.

Zuvor hatten vier Kunden von Überhitzungen berichtet, nachdem sie dem Gerät einen Schlag versetzt hatten, oder das Gerät heruntergefallen war. In einem Fall hatte sich ein Kunde leicht am Auge verletzt. Laut der US-Produktsicherheitskommission hatte es in den anderen Fällen Sachschäden gegeben.
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