Heftige Kritik an Steve Jobs für Anti-DRM-Vorstoß

Internet & Webdienste Vom 27. bis 28. Februar fand in New York eine Konferenz namens "Digital Music Forum" statt, auf der sich die Größen der Musikindustrie treffen und über die Zukunft sprechen. Hauptthema der Veranstaltung war das Digital Rights Management. Vom Jahr 2000 bis 2006 fielen die CD-Verkäufe um rund 23 Prozent. Zwar wurde das digitale Geschäft im Internet inzwischen angenommen und war mit einem Wachstum von 131 Prozent im letzten Jahr überaus erfolgreich, es reicht aber nicht, um den Gesamtverlust der Musikindustrie auszugleichen. So fielen die Gewinne im Jahr 2006 wieder um vier Prozent niedriger aus.

Kürzlich hatte der Apple-Boss Steve Jobs einen offenen Brief geschrieben, in dem er sich die Abschaffung lästiger Kopierschutzmechanismen wünscht. Er selbst könne nichts tun, da er nur ein Sklave der Musikindustrie sei. Diesen Brief nahmen viele Sprecher auf der Konferenz in ihre Rede auf und teilten heftige Kritik aus.

So wurde Jobs als unaufrichtig beschimpft und sein offener Brief soll nur ein Ablenkungsmanöver sein. "Wenn er es wirklich ernst meinen würde, dann könnte man die Disney-Filme ohne Kopierschutz im iTunes Store herunterladen", sagte Ted Cohen, Managing Director bei TAG Strategic. Tatsächlich ist Steve Jobs größter Anteilseigner bei der Walt Disney Company.
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