Lenovo ruft Hunderttausende ThinkPad-Akkus zurück

Hardware Nachdem Lenovo sich vor Monaten schon an den Rückrufaktionen von Notebook-Akkus beteiligt hatte, nachdem Produktionsfehler bekannt geworden waren, hat das Unternehmen nun einen separaten Rückruf gestartet. Offenbar besteht auch in diesem Fall Feuergefahr. Lenovo will nach eigenen Angaben insgesamt 205 000 Notebook-Akkus austauschen. Zuvor hatten vier Kunden von Überhitzungen berichtet, nachdem sie dem Gerät einen Schlag versetzt hatten, oder das Gerät heruntergefallen war. In einem Fall hatte sich ein Kunde leicht am Auge verletzt.

Laut der US-Produktsicherheitskommission hatte es in den anderen Fällen Sachschäden gegeben. Der Rückruf betrifft neunzellige Akkus, die eine erweiterte Laufzeit bieten sollen. Die Akkus wurden von Sanyo für Lenovo gefertigt und in der Zeit zwischen November 2005 und Februar 2007 optional für ThinkPad-Modelle der R-, T- und Z-Serie angeboten.

Auf den betroffenen Akkus findet sich die Teilenummer FRU P/N 92P1131. Das Problem liegt laut Lenovo bei der zusammen mit Sanyo entwickelten Außenhülle der Akkus. Es handelt sich jedoch um einen anderen Fehler als bei den auch von anderen Herstellern zurückgerufenen Sony-Akkus, wo Metallsplitter für Kurzschlüsse gesorgt hatten.
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