Adobe Photoshop soll im Web-Browser Einzug halten

Internet & Webdienste Da Google mit seinen diversen Online-Diensten offenbar sehr erfolgreich ist, will nach Microsoft nun auch Adobe ein Stück vom Web-2.0-Kuchen abhaben. Nachdem es bereits eine Web-basierte Ausgabe des Videoschnittprogramms Premiere gibt, soll nun eine Version der Bildbearbeitung Photoshop folgen. Die Online-Ausgabe von Adobe Photoshop soll schon in den nächsten sechs Monaten fertiggestellt werden. Das Angebot wird wahrscheinlich auf Flex-Framework für Flash basieren und soll über Werbeeinblendungen finanziert werden. Adobe will mit den neuen Diensten verstärkt in den Endkundenmarkt vordringen.

Bisher sprach man mit hochwertigen Bild- und Videobearbeitungsprogrammen vor allem professionelle Anwender an. Die Online-Version von Photoshop soll die Produktreihe nach unten abrunden und vor allem für Einsteiger gedacht sein. Ziel ist es, in den Bereichen, wo Adobe besonders viel Erfahrung hat, noch vor Google Angebote zu schaffen.

Auf lange Sicht sollen weitere Online-Applikationen von Adobe folgen. Dabei strebt gegenüber der Konkurrenz eine höhere Qualität an. Die Produkte sollen zum Teil vollständig Web-basiert arbeiten, aber auch "Hybrid-Software" ist angedacht, wobei ein Programm auf dem Desktop mit Daten aus dem Internet arbeitet.
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