EU will Schutz vor Internet-Betrügern verbessern

Internet & Webdienste Inzwischen verfügt gut die Hälfte aller Europäer über einen breitbandigen Zugang zum Internet. Die große Verbreitung des weltweiten Datennetzes führt dazu, dass zahlreiche unerfahrene Nutzer regelmäßig auf die meist plumpen Betrugsversuche von Internet-Kriminellen hereinfallen. Um gegen die dreisten Betrügereien vorzugehen, will die Europäische Union nun Maßnahmen ergreifen. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht dabei die Gründung eines Netzwerks von Verbraucherschutzbehörden, das im Bereich der Internet-Kriminalität zusammenarbeiten soll.

Ziel ist es, Betrüger besser verfolgen zu können, die Bürger des eines Landes abzocken, während ihr "Firmensitz" in einem anderen Euro-Land ist. Das Netzwerk der Verbraucherschutzbehörden arbeitet bereits seit Ende Dezember 2006, wird aber erst morgen offiziell von der EU vorgestellt.

Allein in Großbritannien werden jährlich mehr als drei Millionen Anwender zu Opfern von Internet-Betrügern. Dabei entsteht im Durchschnitt ein Schaden von rund 1500 Euro, hieß es seitens der Verbraucherschutzkommissarin der EU Meglena Kuneva. Die Europäische Union will den Kriminellen das Leben nun deutlich schwerer machen.
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