Debian-Initiator Ian Murdock zu Gast bei Microsoft

Linux Microsoft macht zwar mit der "Get the Facts"-Kampagne seit Jahren Front gegen Linux als Server-Betriebssystem, angesichts des überwältigenden Marktanteils von Windows geht im Desktop-Bereich bisher jedoch keine "Gefahr" von dem freien Betriebssystem aus. Tatsächlich interessiert man sich bei Microsoft mehr für Linux und Open Source als manche Fürsprecher freier Software wahrhaben möchten. Unter anderem gibt es eine eigene Arbeitsgruppe, die sich mit quelloffener Software beschäftigt, außerdem werden regelmäßig Vertreter der Open-Source-Szene nach Redmond eingeladen.

Nach den Machern des Browsers Firefox, die vor einigen Monaten zu Gast waren, um ihr Produkt für die Nutzung unter Windows Vista aufzubereiten, ist nun der Initiator des Debian Linux Projekts Ian Murdock eingeladen worden. Er wird vor Microsoft-Mitarbeitern über Open-Source-Software sprechen.

Zu den Themen seines Vortrags gehören außerdem der Ursprung von Debian, wobei es vor allem um die Beteiligung der Community und das offene Entwicklungsmodell gehen soll, sowie die Geschichte von Linux und Open Source im Allgemeinen.

Im Bezug auf Open Source will er auch dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft behandeln und warum Linux & Co. nicht unbedingt eine Bedrohung für Microsoft und sein Geschäftsmodell darstellen müssen. Offenbar will man sich in Redmond aus erster Hand über mögliche Vorteile von freier Entwicklungsarbeit informieren.
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