Russland: Piraterie-Klage gegen Lehrer abgewiesen

Internet & Webdienste Vor einigen Wochen sorgte ein offener Brief des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow für Aufregung, in dem er Microsoft-Gründer Bill Gates um Nachsicht bat, weil ein russischer Lehrer wegen Verletzung des Urheberrechts angeklagt wurde. Microsoft wies jede Beteiligung an dem Verfahren in einer offiziellen Stellungnahme zurück und gab an, dass es einzig und allein in der Verantwortung der russischen Behörden liege, wie mit dem Beschuldigten Alexander Ponosow umgegangen würde. Der Mann stand wegen Urheberrechtsverletzungen vor Gericht, weil er für seine Schule Computer mit illegaler Software gekauft hatte.

Heute wurde nun bekannt, dass das zuständige Gericht das Verfahren eingestellt hat. Der Richter nannte die Argumentation der Kläger "trivial". Die Behörden haben nun 10 Tage Zeit, um gegen das Urteil Widerspruch einzulegen. Sogar der russische Präsident hatte sich zu dem Fall geäußert und das Geschehen als Unsinn bezeichnet.

Der Angeklagte hatte nach eigenen Angaben 12 neue Computer für den Unterricht angeschafft, auf denen illegale Versionen von Windows und Office installiert waren. Präsident Putin forderte als Reaktion auf die unsinnigen Anschuldigungen, dass man lieber die Anbieter der illegalen Software vor Gericht bringen sollte, als den schlecht bezahlten Lehrer Posonow.
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