Preisabsprachen: Aktionäre verklagen LCD-Hersteller

Hardware Es gibt weltweit nur eine Handvoll von Unternehmen, die LCD-Panels für den Massenmarkt produzieren. Dazu gehören unter anderem LG.Philips und Samsung, die beiden größten Firmen dieser Branche. Offenbar geht es dabei, wie in vielen anderen Sparten auch, manchmal nicht immer legal zu. Im Dezember wurden auf Drängen verschiedener Wettbewerbsbehörden Büros von LG.Philips durchsucht. Man geht davon aus, dass es Preisabsprachen zwischen den verschiedenen Herstellern gegeben hat. Nun mischen sich auch die Aktionäre von LG.Philips in das Geschehen ein und haben in den USA eine Sammelklage eingereicht.

Bei dem Verfahren geht es um mögliche Gesetzesverstöße durch Mitarbeiter von LG.Philips. Ihnen wird vorgeworfen, die Aktionäre mit falschen Angaben getäuscht zu haben, während im Hintergrund Preisabsprachen mit anderen Unternehmen getroffen wurden. Als die Behörden den Angeklagten auf die Schliche kamen, begannen nicht nur die Preise für LCD-Panels zu fallen, sondern auch die Aktien von LG.Philips.

Die Aktionäre wollen nun Schadenersatzforderungen durchsetzen, da sie der Meinung sind, dass ihnen gegenüber falsche Angaben zum Zustand des Unternehmens gemacht wurden. Dadurch seien die Aktienkurse künstlich erhöht worden, was später für die Aktionäre zu starken Einbußen führte, heißt es in der Klageschrift.
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