Musikindustrie: Audio-CDs sollten dreimal teurer sein

Die ganze Welt beschwert sich über zu hohe Preise für Audio-CDs, die RIAA dagegen erklärt, warum die Unterhaltungsscheiben eigentlich das Dreifache kosten sollten. Demnach macht man beim Kauf einer Audio-CD ein gutes Geschäft, schließlich hat man sehr lange etwas davon. Die amerikanische Musikindustrie macht darauf aufmerksam, dass der Preis für eine Audio-CD zwischen 1983 und 1996 um rund 40 Prozent gefallen ist. Die allgemeinen Kosten für Produkte dagegen sind um über 60 Prozent gestiegen. Würde man eine CD dazuzählen, so müsste sie heute das Dreifache kosten. Statt wie bisher durchschnittlich 12,75 US-Dollar zu löhnen, sollte man eigentlich 33,86 US-Dollar bezahlen.

Was die RIAA nicht bedenkt ist die Tatsache, dass technische Produkte im Laufe der Zeit grundsätzlich billiger werden. Außerdem scheint man noch nicht realisiert zu haben, welcher Art von Konkurrenz die Musikindustrie im Internet ausgesetzt ist. Die gesamte Argumentation der RIAA kann hier auf englisch nachgelesen werden.
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