AMDs 'Fusion' soll zuerst im Notebook daherkommen

Hardware Während Intel die Umstellung auf einen Herstellungsprozess im 45-Nanometer-Bereich vorantreibt, versucht AMD mit einigen Details zu seiner "Fusion" getauften Kombination aus Hauptprozessor und Grafikchip auf sich aufmerksam zu machen. Bei der Umstellung auf 45 Nanometer ist man in der Entwicklung nach eigenen Angaben rund ein Jahr hinter dem großen Konkurrenten.

Das neue Konzept Fusion soll zwar sowohl in Desktop-, Laptop- und Server-Systemen zum Einsatz kommen, zu Beginn seiner Einführung will AMD jedoch vor allem auf tragbare Computer setzen. Ab 2009 dürften also erste Laptop-Computer mit Fusion-Chips in den Handel kommen. Diese sollen laut AMD ein deutlich besseres Verhältnis von Leistung und Stromverbrauch bieten als bisherige Notebook-Prozessoren.

Nachdem sich Fusion dann im Laptop bewährt hat, will man die Chips auch für Desktop & Co. einführen. Auf diese Weise will man den Erfolg der Opteron-Prozessoren wiederholen, die dem Unternehmen die Chance gaben, Intel einige Marktanteile im Server-Bereich abzunehmen. Für den Erfolg von Fusion sei zunächst aber vor allem die Unterstützung der Software-Industrie vonnöten. Nur mit der richtigen Software ließen sich die Vorteile des Konzepts nutzen, so AMD.
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