Windows Vista soll Flut von Computerschrott auslösen

Windows Vista Beau Baconguis, Sprecher der Umweltschutzorganisation Greenpeace, warnt vor einer Flut von Computerschrott durch Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista. Seiner Meinung nach beschleunigt das neue System die Alterung der Hardware.

Vor allem das Fehlen eines funktionierenden globalen Rücknahmesystems für PCs hält er für besonders bedenklich. Durch die hohen Hardwareanforderungen von Windows Vista sind die Kunden gezwungen, die Hardware aufzurüsten oder sogar einen komplett neuen Rechner anzuschaffen, sofern sie umsteigen wollen. Auch Unternehmen trifft dieses Schicksal.

Baconguis verweist dabei auf eine Studie des IT-Dienstleisters SoftChoice. Darin heißt es, dass die Hälfte aller PCs, die in der amerikanischen Wirtschaft verwendet werden, nicht für Windows Vista geeignet sind. Das Premium-Zertifikat würden sogar 94 Prozent nicht bekommen. In ärmeren Ländern sieht es noch schlimmer aus.

"Die Vorstellung, dass neue Software zu neuen Bergen von Computerschrott führt, die in den Müllhalden in Asien und Afrika enden, die Umwelt vergiften und die Gesundheit der Menschen gefährden, ist anstößig und nicht zu tolerieren", sagte Baconguis. Er fordert die Verlängerung der Lebensdauer für PCs.
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