eBay geht gegen Verkauf von virtuellen Gütern vor

Internet & Webdienste Beim Online-Auktionshaus eBay blühte bisher der Handel mit virtuellen Währungen und Gegenständen, wie sie in Computerspielen üblich sind. Nun hat man sich entschieden, diesem Treiben einen Riegel vorzuschieben. eBay löscht seit einigen Tagen aktiv Auktionen, die "Spielgeld" anbieten. Von den Löschungen sind unter anderem Auktionen betroffenen, bei denen die im beliebten Online-Rollenspiel World of Warcraft verwendeten Gold-Einheiten verkauft werden. Auch Spielcharaktere, Waffen und ähnliche virtuelle Güter dürfen ab sofort nicht mehr angeboten werden. eBay begründet sein Vorgehen mit möglichen rechtlichen Problemen, die beim Handel mit virtuellem Eigentum auftreten könnten.

Defacto setzt eBay mit den Löschungen derzeit nur eine schon lange bestehende Regelung um, die auch in den Geschäftsbedigungen des Unternehmens zu finden ist. Demnach muss der Verkäufer auch der Inhaber des zu grunde liegenden geistigen Eigentums sein, oder mindestens über eine Erlaubnis des Rechteinhabers besitzen. Da dies nur selten der Fall ist, hat man sich jetzt zu den Maßnahmen entschlossen.
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