Klage gegen Erfinder von Skype & Kazaa gescheitert

Internet & Webdienste Im März 2006 reichte StreamCast Networks, der Hersteller der Filesharing-Software Morpheus, Klage gegen die Erfinder des Voice-over-IP-Dienstes Skype ein. Man warf Niklas Zennström und Janus Friis, die zuvor bereits mit Kazaa ein äußerst erfolgreiches Filesharing-Tool geschaffen hatten, vor, Technologie von StreamCast für ihre Produkte genutzt zu haben. Daraus resultierte nach Auffassung der klagenden Partei ein Anspruch auf Lizenzgebühren, die von den Kazaa- und Skype-Erfindern aber nie gezahlt wurden. Um die Forderungen geltend zu machen, reichte StreamCast letztenendes im März 2006 Klage ein. Diese wurde nun von einem US-Gericht zurückgewiesen. StreamCast hatte Schadenersatz in Höhe von 4,1 Milliarden US-Dollar gefordert.

Nach Meinung des Gerichts gelang es dem Unternehmen nicht, seine Ansprüche zu belegen. StreamCast hat nun Widerstand angekündigt und denkt darüber nach, entweder Widerspruch einzulegen, oder in einem neuen Verfahren seine Forderungen durchzusetzen. Skype, das angeblich auf der von den Morpheus-Machern entwickelten Peer-to-Peer-Technologie basiert, die Mittelpunkt des Rechtsstreits war, wurde im vergangenen Jahr für 2,6 Milliarden US-Dollar an eBay verkauft.
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