Schweden: Phisher landen ihren bisher größten Coup

Internet & Webdienste Internet-Kriminelle versuchen mit dem Versand von unerwünschten Werbe-E-Mails oder dem Diebstahl von Kreditkartendaten, dem sogenannten Phishing das große Geld zu machen, auch die Systeme von Banken sind oft Ziel von Attacken. Nun ist Phishern offenbar der größte Coup aller Zeiten gelungen. Die schwedische Bank Nordea hat gegenüber ZDNet UK mitgeteilt, dass rund 250 Kunden Opfer eines Phishing-Versuchs geworden sind, bei dem mit Hilfe eines Trojaners ihre Kontodaten ausspioniert wurden. Die schwedische Polizei geht davon aus, dass mindestens 121 russische Web-Banditen an dem virtuellen Raub beteiligt sind. Offenbar hatten die Kunden der Bank einen Trojaner heruntergeladen, der ihre Tastatureingaben aufzeichnete.

Nach Angaben von Nordea hat man allen betroffenen Kunden die entwendeten Geldern erneut gutgeschrieben. Die Bank will jedoch nicht für die Probleme verantwortlich sein. Viel mehr sei der Erfolg der Phisher auf die Leichtsinnigkeit der Kunden zurückzuführen, die keine AntiVirus-Software installiert hatten. Insgesamt wurden mit Hilfe kleinerer Überweisungen bis zu 880000 Euro entwendet.
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