Anwender sollen Windows Firewall verbessern helfen

Windows Vista Microsoft hat Windows Vista erst vor kurzem fertiggestellt und liefert sein neues Betriebssystem derzeit an den Handel aus, um bis zum Ende des Monats eine flächendeckende Versorgung garantieren zu können. In Redmond beginnen unterdessen bereits die Arbeiten am Nachfolger von Vista.

Als Teil dieser Vorbereitungen will man nun Rückmeldungen und Wünsche von Anwendern sammeln, unter anderem auch zur in Windows integrierten Firewall. Diese wurde mit Windows Vista zwar weiter verbessert und für Administratoren leicher bedienbar gemacht, doch der Funktionsumfang bleibt weiterhin beschränkt.

Da sich dies in Zukunft ändern soll, bietet Steve Riley, der bei Microsofts Abteilung für Sicherheitstechnologie arbeitet, in seinem Weblog Anwendern nun die Möglichkeit, ihre Wünsche und Forderungen für die zukünftige Entwicklung der Windows Firewall zu äußern. Riley will zu verschiedenen Bereichen Feedback sammeln.

Dazu gehören unter anderem das neu überarbeitete Firewall-SnapIn für die Managementkonsole von Windows Vista, Fragen der Interoperabilität, neue Funktionen und alles andere, was sich die Nutzer erträumen. Die gesammelten Rückmeldungen der Anwender sollen vorerst vor allem für den Nachfolger von Vista genutzt werden, einige Ideen könnten ihren Weg jedoch auch in das Service Pack 1 und Windows Server 2008 finden, so Riley.

Weitere Informationen: Weblog von Steve Riley
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Klingt sinnig. Nur frage ich mich, sind es so viele Leute, die nicht hinter einer Hardware Firewall sitzen? Ich meine damit Router.. Ich kenne einige, die haben einen Router in dem die Firewall aktiv ist, und installieren sich dann noch eine weitere... Sicher ist Sicher, aber man kanns auch übertreiben.....
 
@Antiheld: Ich hab auch ne "Hardware" Firewall sprich Router aber hab dennoch eine Software Firewall installiert. z.B. um das "Nach-Hause-Telefonieren" einiger Programme zu unterbinden!
 
@Antiheld: Hardware-Firewall kann "nur" bekannte Ports / IPs ... Blockieren bzw. zulassen, kann daher nicht erkennen welches Programm nun Daten verschickt/empfängt _______ Software-Firewall "sollte" so gut sein das sie jedes Programm und jedes Port Blockiert bzw. zulässt. Daher ist eine Software-Desktop-Firewall genauso wichtig wie eine Hardware-Firewall
 
@Antiheld: Ein Router hat einen großen Nachteil. Sie ist zwar gut darin unliebsame Besucher und Parasiten drausen zu lassen. Sprich wie der Türsteher vor jedem Club, aber sie kann den Weg nach draußen nicht kontrollieren. Und viele Programme (Spyware und zu Teil auch Adware) Senden ja Nutzerstatitiken oder auch Persönliche Daten, E-Mailadressen oder Kontoverbindungen an einen der damit nichts gutes im Schilde führt. Für sowas braucht man halt ne Personalfirewall. gertimon
 
@Antiheld: Wieviel Sicherheit jemand braucht, ist ja von Fall zu Fall unterschiedlich. Manche User haben auch mehrere LAN Netze mit unterschiedlichen Sicherheitsbedarf. Ein Router hat zwar meistens eine NAT Firewall, doch ist die lange nicht so sicher wie eine prof. Firewall. Eine prof. Firewall hat 2-3 phys. Netzwerkadapter, und folgenden Aufbau: Paketfilter - DMZ (mehrere Proxys für Dienste) - Paketfilter. Prof. Firewallsysteme tauschen Daten mit Client PF und Client AV Schutz aus, viele User haben leider keine Ahnung was prof. Firewallsysteme können, die können sogar durch Leakwächter Services Umgehungen von PF Treibern feststellen. Leider Kosten solche Firewallsysteme tausende von Euros, sind also nix für den privaten User.


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