Musikindustrie: Provider sollen Filesharing verhindern

Internet & Webdienste Im Kampf gegen illegale Musik-Downloads möchte die Musikindustrie in Zukunft die Internet-Provider stärker zur Verantwortung ziehen. Geht es nach dem Wunsch der IFPI, soll Filesharing-Nutzern der Internetzugang gesperrt werden. John Kennedy, Chef der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) ist der Meinung, dass es die Pflicht der Provider ist, den betroffenen Personen den Weg ins Internet abzuschneiden. Sollten die Internet-Provider nicht den Forderungen der Musikindustrie nachkommen, zieht diese sogar Klagen in Betracht.

Bislang sieht der Verband nur minimale Fortschritte im Kampf gegen Raubkopierer. So ist die Zahl der illegalen Downloads noch immer rund 20 Mal höher als die der legalen. Bis zum heutigen Tag hat die Musikindustrie etwa 30.000 Musikpiraten vor Gericht gebracht. Des Weiteren wurden zahlreiche Download-Plattformen zur Schließung gezwungen.

Speziell für Deutschland fordert die IFPI einen besseren Schutz geistigen Eigentums. So sollen vor allem bei der Privatkopie weitere Eingrenzungen durchgesetzt werden. Kopien sollen demnach nur noch vom eigenen Original und nicht durch Dritte gestattet sein. Eine weitere Forderung der IFPI ist, dass Software, mit der man gezielt einzelne Lieder aus Internetradios aufzeichnen kann, verboten wird.
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