EU: Linux und OpenOffice meist die günstigere Wahl

Software Seit Jahren ist umstritten, ob quelloffene Software tatsächlich für eine Kostenersparnis sorgen kann. Nun hat die EU-Kommission einen Bericht veröffentlicht, der vielen Unternehmen Vertrauen in einen Umstieg auf Open-Source-Software geben dürfte.

Nach Angaben der EU sind in fast allen Fällen Einsparungen über freie Software wie Linux und OpenOffice zu erzielen.

Die Erkenntnisse der Kommission stehen im krassen Widerspruch zu den von Microsoft und anderen Anbietern proprietärer Software-Produkte veröffentlichten Angaben. Bisher hieß es von den Redmondern meist, dass Einsparungen durch die Nutzung von Linux eine Legende seien.

Der Bericht der EU dürfte allerdings das Gegenteil beweisen. Die Autoren haben Open-Source-Projekte in sechs europäischen Ländern untersucht. Dabei stellte man fest, dass auf lange Sicht in nahezu allen Bereichen Kosten eingespart werden können.

Microsoft versucht, dem seit Jahren mit seiner "Get The Facts" Kampagne zu widersprechen. Dabei präsentiert das Unternehmen beinahe regelmäßig Studien und Fallbeispiele, die zeigen sollen, dass sich durch die Nutzung der eigenen Produkte Kostenvorteile gegenüber freier Software erzielen lassen.

Die EU-Kommission hat auch für das freie Büropaket OpenOffice viel übrig. Sie empfiehlt Firmen und Institutionen mit dem quelloffenen Produkt zu arbeiten, da es alle für die tägliche Arbeit nötigen Funtkionen bietet. Darüber hinaus sei die Software äußerst stabil und natürlich kostenlos.

Anwender, die OpenOffice einsetzen, sind nach den Erkenntnissen der Autoren genauso produktiv, wie Nutzer, bei denen proprietäre Software zum Einsatz kommt. Einige Bedenken hat man bei der EU jedoch. So sollen die Kosten für Open-Source-Software anfangs höher liegen, da zunächst Schulungen und andere Maßnahmen durchgeführt werden müssen.

Auch in einem anderen Punkt hegt die Kommission Bedenken. Dieser dürfte jedoch in relativ wenigen Fällen zutreffen. Es sei durchaus möglich, dass sich einige Mitarbeiter "unterbewertet" fühlen, weil sie mit freier Software umgehen müssen.

Weitere Informationen: Bericht der EU-Kommission (PDF; 1,8 Mb)
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"Es sei durchaus möglich, dass sich einige Mitarbeiter "unterbewertet" fühlen, weil sie mit freier Software umgehen müssen." Dass Autos als Potenzprothese herhalten müssen war mir ja klar, aber Software-Pakete...? :)
 
@alexh: Dass ist das Groll unserer Zeit. Wenn man beruflich schon nix mehr zu sagen hat, zu feige ist daheim zu bleiben, wenn man krank ist, was erwartest Du von so einem solchen Volk? Das Deutsche Land in mehr als nur einer Identitätskrise steckt war 2006 für wenige Wochen wie weggeputzt...während der WM. Aber schau Dich genau um. Wenn heute jemand ne preiswerte Alternative wählt, dann ist man gesellschaftlich doch unten durch. Das fängt beim Auto an und hört bei Zaddeln auf. Geh auf nen Schulhof und schau Dir an, wer es aufs Mett bekommt. Die, die keine Schuhe von Adidas haben. Da fällt mir mehr ein, als nur die sind bekloppt. Aber die Etikette verbietet es ja, sich frei äußern zu dürfen.
 
@ gbolk : Tja...da sieht man mal wieder wohin der Kapitalismus führt ^^ Der Mensch ist zu dumm um selbst das richtige tun zu können, es genötigt eine Führung die ihm sagt wo es lang geht, das war vor 2000 Jahren so mit den 10 gebohten, das ist Heute so mit den Gesetzen und es wird Morgen noch viel viel schlimmer und eingreifender werden, ob gut oder schlecht sei dahin gestellt. so...@Topic: Das die Software in den meisten Fällen billiger kommt als MS, Apple oder weiß der Teufel was für lösungen ist klar, aber das installieren, warten und einschulung der Mitarbeiter wird bei sowas immer vergessen......."da es alle für die tägliche Arbeit nötigen Funtkionen bietet" mhm...dann haben die noch nie versucht Excel durch OO zu ersetzen x.x das is ne Katastrophe ohne Ende.
 
@alexh: Ja der Kapitalismuss ist sogar schlimmer als der Komunissmus und die Eingebildeten Reichen und Markenfetischissten sind Diktatoren und Politiker Tyranen (zumindest der grossteil der CDU/CSU)
 
@alexh: Nichts ist schlimmer als der Kommunismus. Wer´s nicht glaubt, sollte mal nachforschen wieviele Menschenleben er gekostet hat. Keine Staatsform hat mehr Leben auf dem Gewissen.


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