Apples iPod-Handy soll nicht "iPhone" heißen dürfen

Wirtschaft & Firmen Gab man sich bei Cisco bis vor kurzem noch zuversichtlich, die Verhandlungen um die Lizenzierung des Namens "iPhone" durch Apple erfolgreich ab- zuschließen, wendet sich das Blatt nun. Der Netzwerkausrüster hat gestern vor einem US-Bundes- gericht Klage wegen Markenrechtsverletzung eingereicht. Cisco besitzt die Marke "iPhone" bereits seit dem Jahr 2000. Damals hatte man die Firma Infogear Technology übernommen, die den Namen ursprünglich als Marke angemeldet hatte. Erst vor einigen Wochen hatte die Cisco-Tochter Linksys eine Reihe von VoIP-Telefonen vorgestellt, die als "iPhone" bezeichnet werden.

Vorgestern stellte dann Apple-Chef Jobs das lang erwartete iPod-Handy vor, das trotz der unklaren Situation um den Namen tatsächlich ebenfalls "iPhone" genannt wurde. Cisco hatte ursprünglich verlauten lassen, dass man bereits seit geraumer Zeit Verhandlungen mit Apple führe, diese aber noch nicht beendet seien.

Da Apple bis heute keine Erlaubnis von Cisco erhalten hat, darf das Unternehmen den Namen seines iPod-Handys eigentlich nicht verwenden. Offensichtlich gehen die Kalifornier das Risiko jedoch ein und müssen nun die Konsequenzen tragen. Cisco fordert nun, dass Apple sein Handy vorerst nicht als "iPhone" bezeichnen darf.
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