Vista: Aufregung um Preisunterschiede in USA & EU

Windows Vista In einigen Internet-Foren sorgen derzeit die europäischen Preise für Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista für Aufregung. Die von Microsoft empfohlenen Preisempfehlungen liegen in Europa teilweise bis zu 88 Prozent über dem, was man den Kunden in den USA berechnen will.

Wie auch bei zahlreichen Elektronikgeräten ist besonders Großbritannien von den großen Preisunterschieden betroffen. Am Beispiel der Variante Windows Vista Ultimate wird das Problem besonders deutlich. Kostet diese Ausgabe in den USA umgerechnet knapp 307 Euro, wird in Großbritannien ein Verkaufspreis von 549 Euro empfohlen.

In Deutschland nimmt der Online-Händler Amazon Bestellungen ebenfalls zum Preis von 549 Euro entgegen. Auch bei den anderen Varianten von Vista werden die großen Preisunterschiede deutlich. So liegt der Endkundenpreis in Europa bei Windows Vista Home Premium ebenfalls rund 85 Prozent über den Kosten für US-Käufer.

Die Kollegen von HEXUS.net nahmen die Preisdiskussion zum Anlass für eine Anfrage bei Microsoft. Steve Dunn, Finanzdirektor von Microsoft, gab darauhin an, dass die Unterschiede zum Teil auf schwankende Wechselkurse zurückzuführen sind. Weiterhin müsse man bei den europäischen Ausgaben von Microsofts Produkten immer auch die Kosten für entsprechende Verpackungen, die Lieferung und das Marketing in den zahlreichen Sprachen Europas einberechnen.

Ausserdem sei die Größe und das Absatzvolumen des US-Marktes ein Faktor für die Preisunterschiede. Ein anderer Microsoft-Sprecher sagte weiterhin, dass das Unternehmen selbst nicht für die Festlegung der endgültigen Preise des Handels verantwortlich sei. Letztenendes entscheide immer der Händler selbst, zu welchem Preis Microsofts Produkte angeboten werden sollen.

Trotz aller Steuern, Lieferkosten und anderer Ausgaben scheinen Preisunterschiede von fast 90 Prozent dennoch etwas übertrieben. Sie sind jedoch auch bei zahlreichen anderen Produkten aus dem Hard- und Software-Bereich zu finden.

Viele Kunden werden aufgrund der kaum nachvollziehbaren Differenzen auf OEM- bzw. Systembuilder-Versionen zurückgreifen. Auf diese Weise lässt sich viel Geld sparen, man muss jedoch Einschränkungen wie weniger umfangreichen Support von Microsoft hinnehmen.
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1. :-) Das ist ein Klassiker internationaler Wirtschaft. Der US-Markt ist der Index für europäische Entwicklungen. Auf der der vielen Verzweigungen beider Märkte wird ein schnelles Durchsetzen Vistas auf dem US zwangsweise eine modernisierung Europas nach sich ziehen. Man kann es fair oder nicht nennen, aber es ist normal, Marketing- und Entwicklungs-Kosten aus den USA erstmal auf Europa und andere Länder abzuwälzen. Hier wird es Anpassungen geben. Ich denke, nach ca. 2 Jahren werden die Retail-Preise gleich sein. Zumal bei den OEM-Preisen von Dell und HP sich die Sache sowieso in ganz anderen Ebenen abspielt. Da liegen die Preise zwischen 30-40$.
 
@fab4fifty: Auch national ... guck' dir mal die Margen von manchen Software-Herstellern an, als Beispiel ein beKKKKanter russischer Antivirenscanner.
 
@fab4fifty: Und Zweitens?
 
@yikrazuul: *lach* hier ist es üblich seine Langeweile beim Durchstöbern der Newsseite damit zu untermauern, dass man sich mit dem ersten Kommentar brüstet... Daher: "1."
 
Marketing für Windows? Toll, diese sinnlosen 60 Sekunden Spots. Windows wirbt sich selber, weil jedes Computer-Käseblatt von C't bis ComputerBild darüber berichtet.


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