Vista: Windows Live Dienste kommen ins Fernsehen

Windows Vista Mit Windows Live will Microsoft eine Reihe von Online-Diensten schaffen, die fließend in sein Betriebssystem Windows integriert werden können. Anhand von "Orbit" (früher "Nemo"), der Windows Live Integration für das Windows Vista Media Center, liefern die Redmonder nun ein Beispiel, was in Verbindung mit der Windows Presentation Foundation des .NET Framework 3.0 möglich ist. Orbit ist nur der Codename. Die neue Bezeichnung leutet "Windows Live for TV". Das Ganze kombiniert einige von Windows Live Diensten, darunter der Windows Live Messenger, Spaces und Call. Später sollen weitere Angebote integriert werden. Die Software stellt eine Art PlugIn für das Vista Media Center dar und kann derzeit zwar öffentlich getestet werden, aber nur von US-Bürgern.


Per Direktlink war dennoch ein Download möglich. Installiert man die nur rund 600 Kilobyte große Software, wird ein neuer Menüpunkt für Windows Live im Media Center hinzugefügt. Darüber stehen dann alle oben genannten Dienste zur Verfügung. Die Darstellung erfolgt in einer 3D-Ansicht und erlaubt die Navigation durch ganze Blog-Welten.


Durch die Integration des Windows Live Messenger können Media Center Besitzer dann auch per Video und Ton über den Fernseher kommunizieren, die entsprechenden Peripheriegeräte vorrausgesetzt. Orbit wird außerdem wahrscheinlich nur unter Windows Vista lauffähig sein. Der Ansatz steckt noch in einer frühen Betaphase. Wann "Windows Live for TV" veröffentlicht werden soll, ist bis dato nicht bekannt.

Weitere Informationen: Anmeldung für Betaphase
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