BenQ Mobile: Ist eine Rettung doch noch möglich?

Wirtschaft & Firmen Wie wir bereits berichtet haben, gelten die Rettungsversuche für den Mobilfunkhersteller BenQ Mobile als gescheitert. Bis zum 31. Dezember konnte keine Einigung mit den Investoren erzielt werden. Nun sorgt der letzte verbleibende Interessent für Aufsehen. Mit seiner Ankündigung, das gesamte Unternehmen aufkaufen zu wollen, macht er den verbliebenen Mitarbeitern nun wieder Hoffnung. Indessen gerät neben Siemens nun auch der Insolvenzverwalter Martin Prager in die Kritik.

Vor wenigen Tagen noch hatte er erklärt, dass ihm keine konkreten Angebote mehr vorlägen. Der Anwalt der interessierten Investorengruppe wies heute jedoch die Aussage Pragers zurück und erklärte, dass seine Auftraggeber sehr wohl an einem Kauf von BenQ Mobile interessiert seien.

Pragers Verweigerungshaltung lässt sich nur dadurch erklären, dass die Forderungen, welche die Investorengruppe an einen möglichen Kauf des gesamten Unternehmens knüpft, zu hoch sind. Aus Branchenkreisen war heute zu vernehmen, dass diese gar unerfüllbar seien.
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