Erste Rollbare 5-Zoll-Displays noch in diesem Jahr?

Hardware Rollbare Displays, die für digitale Zeitungen und zahlreiche andere Anwendungen in Frage kämen, werden langsam zur Realität. In Dresden soll eine neue Produktionsstätte entstehen und zumindest beim holländischen Philips-Konzern steht man kurz vor dem Beginn der Massenfertigung. Um die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, hat Philips nun zusammen mit einem Investementunternehmen namens Technology Capital ein Spin-Off namens Polymer Vision gegründet, dass rollbaren Displays zur Marktreife führen soll. Dafür arbeitet man mit der US-Firma E-Ink zusammen. Auf der IFA 2006 waren bereits Prototypen zu sehen.

Bei der IFA zeigte Polymer Vision den sogenannten "Readius", einen "E-Reader" und wollte damit die Machbarkeit und den Nutzen von derartigen Displays demonstrieren. Als Vorteile nennt man die gute Lesbarkeit, auch in hellem Sonnenlicht, sowie den geringen Stromverbrauch, da man ohne eine Hintergrundbeleuchtung auskommt.

Die Investoren von Technology Capital halten nun 80 Prozent der Anteile von Polymer Vision, während Philips die restlichen 20 Prozenz behält. Dadurch soll die Unabhängigkeit der jetzt eigenständigen Firma gewährleistet werden.

Ziel bleibt es, jedes mobile Gerät mit einem rollbaren Display auszustatten. Polymer Vision will noch in diesem Jahr mit der Massenfertigung von monochromen Roll-Displays beginnen. Diese sollen dann eine Bilddiagonale von fünf Zoll besitzen. Wann sie in ersten Endgeräten Einzug halten, bleibt abzuwarten.
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