 Seit mit Firefox und Opera ernstzunehmende Alternativen für den Internet Explorer erhältlich sind, geht der Marktanteil des Microsoft-Produkts kontinuierlich zurück. Auch die Veröffentlichung der stark verbesserten neuen Ausgabe 7 hat daran bisher nichts ändern können.
So scheint nun auch das unvermeidbare geschehen zu sein, was viele vor einigen Jahre noch nicht für denkbar gehalten hätten: der Marktanteil des Internet Explorer ist unter 80 Prozent gesunken. Mit 79,64 Prozent verlor der Browser aus Redmond gegenüber dem Vormonat erneut fast ein Prozentpunkt, so die Marktforscher von Net Applications.
Innerhalb eines Jahres musste Microsoft rund sechs Prozent Marktanteil an die Konkurrenz abgeben. Anfang 2006 lag der Wert noch bei knapp über 85 Prozent. Im Gegenzug konnte vor allem die freie Alternative Mozilla Firefox punkten. Im Dezember nutzten 14 Prozent der Anwender Firefox - gegenüber 9,5 im Januar.
Die weiteren Verluste von Microsofts Browser teilen sich Opera und der Mac-Browser Safari. Safari wird von 4,24 Prozent aller Anwender genutzt, während 0,87 Prozent auf Opera setzen. Die Veröffentlichung von Firefox 2.0 bzw. Internet Explorer 7 hatte übrigens keine Auswirkung auf die Marktanteile der Browser.
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