Mainboards: Weniger Auswahl durch Intels Politik?

Hardware Intel hat im Jahr 2006 mehr als 40 neue Prozessoren auf den Markt geworfen. Während sich die Kunden über schnell sinkende Preise und eine beinahe überwältigende Auswahl freuen können, leiden offenbar einige kleinere Hersteller von Mainboards unter den häufigen Modellwechseln. Wie DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der Industrie berichtet, wird sich dies auch im kommenden Jahr nicht ändern. So geht man davon aus, dass weitere Verbesserungen bei den Herstellungsmethoden für eine weitere Verkürzung der Entwicklungsdauer der Prozessoren sorgen werden.

Dadurch wird auch die Lebensdauer der Produkte immer kürzer. Dem Kunden bieten sich dadurch günstige Preise bei älteren CPUs, für die weniger etablierten Mainboard-Hersteller bedeuten die beschleunigten Entwicklungsprozesse jedoch zusätzliche Ausgaben, um die eigenen Produktionsstätten an die neuen Modelle anzupassen.

Für die Unternehmen bedeutet dies zusätzliche Belastungen, die dazu führen, dass sie nur eine stark begrenzte Modellpalette anbieten können. Der Kunde kann dann zwar aus mehr CPUs wählen, bei der Wahl des Mainboards bleiben ihm dann jedoch nur noch wenige große Hersteller, die das richtige Produkt im Angebot haben.
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