Firma des ReiserFS-Erfinders soll verkauft werden

Software Vor einiger Zeit wurde Hans Reiser, der Erfinder des gleichnamigen Dateisystems für Linux, wegen des dringenden Verdachts er hätte seine Frau ermordert, verhaftet. Nun will er seine Firma Namesys verkaufen, um die Kosten des Verfahrens gegen sich zu decken. Namesys befasst sich aktuell hauptsächlich mit der Entwicklung des Open-Source Dateisystems ReiserFS. Wie Wired berichtet, gehen Reiser langsam die finanziellen Reserven aus. Sein Anwalt sagte, dass dadurch eine einmalige Gelegenheit entstanden sei, die Firma hinter dem freien Dateisystem zu einem besonders günstigen Preis zu erwerben. Man sei gegenüber allen Angeboten offen, hieß es.

Hans Reiser hatte sich vor fast zwei Jahren von seiner Frau Nina getrennt. Nina Reiser verschwand Anfang September 2006 spurlos. Zuvor hatte es einen erbitterten Streit um die Bedingungen der Scheidung gegeben, wobei sich beide Parteien gegenseitig beschuldigten. Obwohl man Nina Reiser bisher nicht gefunden hat, wurde ihr Ex-Mann im Oktober verhaftet.

Namesys besitzt die Rechte an den Dateisystemen Reiser3 und Reiser4, die aktuell von vielen Linux-Distributionen genutzt werden. Das Unternehmen stellt seine Produkte kostenlos zur Verfügung, aber verdient mit Support-Leistungen und dem Verkauf von Zusatzpaketen.
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