IBM macht optische Chipverbindungen kontrollierbar

Hardware Forscher von IBM haben ein Forschungspapier veröffentlicht, in dem sie zeigen, wie man optische Signale bei Mikroprozessoren zwischenzeitlich "ausbremsen" kann, wodurch man erstmals Prozessoren entwickeln könnte, die mit optischen Datenverbindungen arbeiten können. Dadurch könnte die aktuelle Technologie, bei der Chips mit Hilfe von Leistungen aus Metall verknüpft werden, ersetzt werden, was eine deutliche Beschleunigung der Kommunikation zwischen den Komponenten zur Folge hat. Optische Verbindungen erlauben eine wesentlich schnellere Übertragung von Daten.

Zu den weiteren Vorteilen gehört ein niedrigerer Stromverbrauch. Weiterhin entsteht auch keine Wärme mehr, so dass man nicht mehr für eine ausreichende Kühlung sorgen muss. Durch die neuen Forschungsergebnisse können die Daten nun auch unter Verwendung optischer Verknüpfungen kontrolliert und synchron zwischen den Komponenten eines Chips ausgetauscht werden.

Dies war bisher nur mit herkömmlichen Leiterbahnen aus Metall möglich. Um ihr Ziel zu erreichen, lassen die Forscher das Licht in einer Art Spirale zirkulieren, wodurch eine größere Strecke zurückgelegt werden muss. Dadurch kann der Datenfluss gebremst und kontrollierbar gemacht werden. Endergebnis der Entwicklungsarbeit könnten Prozessoren sein, die weniger Kühlung benötigen und dennoch eine hohe Leistungsfähigkeit bieten.
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