CD-Werk "fälschte" massenweise Microsoft-Software

Microsoft Microsoft hat sich mit MPO, einem französischen Hersteller von optischen Medien, auf die Zahlung von mehreren Millionen US-Dollar geeinigt, nachdem das Unternehmen ohne Erlaubnis zehntausende Kopien von Microsoft-Software produziert hatte. Im Rahmen der Einigung hat MPO die illegale Produktion eingeräumt und zugegeben, gegen mit Microsoft getroffene Abkommen verstoßen zu haben. Offenbar hatte man sich auf ein gefälschtes Lizenzabkommen mit dem Redmonder Software-Konzern verlassen.

Die thailändische Niederlassung von MPO hatte im Juli 2003 rund 20000 unlizenzierte Kopien von Microsoft Exchange und Microsoft SQL Server produziert. Microsoft wurde auf die Fälschungen aufmerksam und konnte als Ursprungsort der Kopien das MPO-Werk in Thailand feststellen.

Nach Angaben von MPO hatte man sich in Thailand auf gefälschte Dokumente einer dritten Firma verlassen, die vorgegeben hatte, über die nötigen Lizenzverträge mit Microsoft zu verfügen. Als dem Unternehmen die Fehler bekannt wurden, arbeitete man eng mit den Redmondern zusammen, um die entstandenen Schwierigkeiten zu bewältigen, hieß es.

Das Unternehmen hat laut eigener Aussage Maßnahmen ergriffen, damit derartige Vorfälle in Zukunft nicht mehr passieren können. Ausserdem hat man mit der Suche nach den Verantwortlichen begonnen und neue Prüfungen eingeführt.
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