Vista: Kampagne gegen DRM-Funktionen gestartet

Windows Vista Microsoft bewirbt sein neues Betriebssystem Windows Vista vor allem mit zahlreichen mehr oder weniger neuen Funktionen. Dass Vista auch eine weitaus tiefere Integration von Digital Rights Management enthält, als dessen Vorgänger XP wird dabei meist nur beiläufig erwähnt.

Um auf diesem Umstand aufmerksam zu machen, hat die Free Software Foundation (FSF), ein Bündniss von Befürwortern freier Software, in der vergangenen Woche eine Kampagne gestartet. Die FSF ist der Meinung, dass die neuen DRM-Funktionen in Windows Vista dem Anwender nach und nach seine Freiheit entziehen und will deshalb auf freie Alternativ-Produkte aufmerksam machen.

Auch die erweiterte Unterstützung für Trusted Platform Module (TPM) wird kritisiert. Diese hält nach ihrer frühen Einführung bei Apples Mac OS X nun auch in Microsofts Betriebssystemen Einzug und soll dem Kunden angeblich die Möglichkeit nehmen, über die Nutzung seines Computers zu entscheiden.

TPMs werden schon seit Jahren von verschiedenen PC-Herstellern standardmäßig verbaut, unter anderem in den Systemen von Dell, Lenovo und Apple, so dass eine native Nutzung dieser Module in Windows Vista eine logische Folge der Entwicklung zu sein scheint. Dennoch warnt die FSF vor dem neuen Windows und will in einem eigens eingerichteten Weblog namens BadVista darüber informieren.

Weitere Informationen: BadVista.org
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In was genau wird man denn konkret bei Vista eingeschränkt?
 
@mike1212: Das steht auf der webseite... Vista hat drm intus. Microsoft kann da sehr viel mit machen.
 
@mike1212: Im Endeffekt wird durch Vista nichts eingeschränkt. Die erweiterten DRM Funktionen, die Vista mitbringt, bieten dir nur die Möglichkeit, DRM geschützte Daten wiederherzugeben. Bei hoch aufgelösten Filmen ist es unerlässlich und bei Musik ist man schön blöd, wenn man sich was mit DRM kauft. MS bietet nur die Möglichkeit DRM Daten abzuspielen und zwingt NICHT, sich solche auch zu kaufen und versieht die eigenen Daten auch NICHT mit einem ZwangsDRM, wie es immer so schön genannt wird. So viel dazu. MfG
 
Die Kritik gehört nicht Microsoft vorgesetzt (zumal wie schon erwähnt sie nicht die ersten sind), sondern den Medienverwerter, die auf solche Mechanismen bestehen. Denn schlussendlich bleibt dem Nutzer nur zwei Möglichkeiten: der Verzicht oder die Anschaffung einer Software (bzw. Hardware) die entsprechende DRM Mechanismen unterstützen. Logisch das Microsoft sich nicht freiwillig als guter Ritter hinstellt, und so Kunden an Apple verliert die nun mal eben solche DRM Mechanismen unterstützen und damit auch HDTV etc. auf ihren PCs anbieten können.
 
@JTR: Wobei hier aber eine Hand die nächste füttert und diese Geschichte der Medienindustrie recht und MS billig ist.


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