Bill Gates: Digitales Rechtemanagement nicht optimal

Microsoft Microsoft hat vor einigen Tagen ein Treffen für US-amerikanische Blogger veranstaltet, bei dem die 14 Teilnehmer auch auf den Firmengründer Bill Gates trafen. Er beantwortete innerhalb von einer Stunde zahlreiche Fragen. Unter anderem nahm er auch zu digitalem Rechtemanagement (DRM) Stellung. Bei Microsofts neuem Multimedia-Player Zune kommt eine spezielle DRM-Variante zum Einsatz, die nicht mit dem älteren PlaysForSure-System kompatibel ist. Gates gab zu, dass die aktuellen Implementierungen von digitalem Rechtemanagement noch nicht dem Idealzustand entsprechen. Die Kunden sollten die Musik lieber von CDs rippen, was allerdings nur dann erlaubt ist, wenn kein Kopierschutz umgangen wird.

Vor allem die zahlreichen geschlossenen DRM-Systeme verschiedener Anbieter sind seiner Auffassung nach ein Problem. In Zukunft müsse man vor allem für eine einfachere Handhabung sorgen. Darüberhinaus wäre es nötig, für eine verbesserte Interoperabilität der verschiedenen DRM-Varianten zu sorgen, so Gates.

Gerade im Zusammenhang mit dem geschlossenen DRM-Konzept des Zune lassen Gates' Äusserungen hoffen. Viele Besitzer eines solchen Geräts bemängeln, dass nur solche Kaufmusik aufgespielt werden kann, die zuvor über den Zune-eigenen Shop erworben wurde. Ob Microsoft konkrete Pläne hat, für mehr Kompatibilität unter den verschiedenen Rechtemanagement- systemen zu sorgen, wollte Gates nicht sagen.
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