Südkorea begrenzt Handy-Nutzung von Teenagern

Telefonie Südkorea gilt als eines der fortschrittlichsten Länder in Sachen Mobilfunk. Vor allem unter Jugendlichen erfreuen sich Handys ähnlich wie in Deutschland allergrößter Beliebtheit. Nun will die Regierung strenge Maßnahmen ergreifen, um die Teenager vor immer höheren Telefonrechnungen zu bewahren. Zu diesem Zweck sollen spezielle Handyverträge für Jugendliche eingeführt werden, bei denen nicht mehr als rund 30 Euro pro Monat vertelefoniert werden können. Zusätzlich soll es Nutzungshinweise geben, um den exzessiven Gebrauch des Mobiltelefons zu verhindern. Mit den neuen Regelungen will man Eltern die Chance geben, das Telefonierverhalten ihrer Kinder zu überwachen und zu kontrollieren.

Aktuelle Statistiken der südkoreanischen Regierung besagen, dass mehr als vier Millionen der insgesamt sechs Millionen Teenager des Landes ein eigenes Handy besitzen. Horrende Telefonrechnungen sorgen nicht nur bei den Eltern der Jugendlichen für sorgen. In einem Fall führte eine Rechnung von über 3000 Euro kürzlich sogar zum Selbstmord eines 17-Jährigen.
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