Red Hat: Vista treibt Anwender in das Linux-Lager

Windows Vista Anfang November gaben Microsoft und Novell eine langjährige Partnerschaft bekannt, von der beide Unternehmen profitieren wollen. Die britischen Kollegen von ZDNet sprachen jetzt mit dem Red-Hat-Manager Alex Pinchev über dieses Thema. Demnach ist Red Hat sehr enttäuscht von Novell, da sie diese Partnerschaft mit dem Verkauf der Open-Source-Community gleichsetzen. Pinchev sagte, dass Red Hat niemals einem derartigen Deal zugestimmt hätte. Viel interessanter ist allerdings seine Sicht auf Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista, das am 30. Januar 2007 für Heimanwender auf den Markt kommen wird.

Demnach könnte es dafür sorgen, dass mehr Anwender in das Linux-Lager wechseln. Als Grund nannte Pinchev die hohen Systemanforderungen, die Vista stellt. "Die Leute werden sich nach Alternativen umschauen, wenn sie ihre Hardware ersetzen müssten. Das ist für uns eine große Möglichkeit, [um Kunden zu gewinnen]."

Erst heute berichteten wir, dass viele potenzielle Kunden derzeit Probleme beim Umstieg auf Vista fürchten, weil ihre vorhandene Hardware-Ausstattung nicht die Nutzung aller Funktionen von Vista unterstützt.

Doch auch die Hardware-Hersteller selbst fürchten den Umstieg auf Windows Vista, allerdings aus wirtschaftlichen Gründen. Viele Unternehmen haben derzeit noch große Stückzahlen von Produkten auf Lager, die nicht für die Nutzung von Windows Vista geeignet sind. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Grafikkarten und Mainboards, die keine Unterstützung für die Grafikplattform DirectX 9 bieten.
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