Adobe arbeitet am Nachfolger des PDF-Formats

Software Mit dem PDF-Format hat Adobe einen Standard zum Austausch von Dokumenten geschaffen, der auf der ganzen Welt akzeptiert wird. Das neue XPS-Format von Microsoft verfolgt das gleiche Ziel und kommt jetzt mit Windows Vista auf die Rechner. Da Adobe ganz genau weiß, dass die Redmonder einen Markt sehr gern spät betreten und trotzdem die Führung haben wollen, arbeiten sie jetzt an einem Konkurrenzprodukt zu XPS, dass später einmal der Nachfolger von PDF werden könnte. Konkrete Pläne gibt es in dieser Hinsicht allerdings noch nicht.

Das neue Format hört auf den Codename "Mars" und lässt sich kurz als PDF mit XML-Funktionalität beschreiben. Die Daten sind wie bei XPS auch in einem ZIP-Container enthalten. Dabei werden unterschiedliche Standards benutzt, beispielsweise SVG, PNG, JPG, JPG2000, OpenType und Xpath.

Laut Adobe gibt es zahlreiche Gründe, warum in Zukunft auf XML gesetzt werden sollte. Zum einen ist es wesentlich einfacher, Daten zu extrahieren oder von externen Quellen einzubinden. Zum Anderen ist das Generieren eines Dokuments aus den Daten einer Datenbank wesentlich einfacher. Ein weiterer Grund ist die Indexierung, die dank XML wesentlich einfacher wird.

Für die Produkte Adobe Acrobat 8 sowie Reader 8 steht ein kostenloses Plug-In zur Verfügung, dass den Umgang mit Mars-Dateien ermöglicht. Dabei sollte beachtet werden, dass sich die Software in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet. Es wurden noch nicht alle geplanten Features integriert und auch die Performance lässt zu wünschen übrig.

Weitere Informationen & Download: Adobe Mars Project
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