Preisabsprachen bei Herstellern von LCD-Displays?

Wirtschaft & Firmen Dass auch bei den verschiedenen Herstellern aus der Computer-Industrie nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht, wurde erst kürzlich durch den Schmiergeldskandal bei Siemens und die laufenden Untersuchungen gegen andere Firmen wie IBM, Nvidia und ATI wegen des Verdachts auf Korruption bzw. Preisabsprachen deutlich. Nun kommt einem der weltgrößten Hersteller von LCD-Displays ein weiteres Unternehmen hinzu, dass im Verdacht steht, wettbewerbswidrig gehandelt zu haben. In der vergangenen Woche wurden nach Medienberichten die Büros von LG.Philips LCD durchsucht, einem Joint-Venture der gleichnamigen Elektronikkonzerne.

Offenbar sind die Durchsuchungen Teil breiter angelegter Nachforschungen bei den Produzenten von LCD-Displays. LG.Philips LCD hat nach eigenen Angaben bereits eine Vorladung des US-Justizministeriums erhalten und versprach, in vollem Umfang mit den Ermittlern kooperieren zu wollen.

LG.Philips LCD war bis vor kurzem der größte Hersteller von LCD-Displays, wurde jedoch inzwischen von Samsung als Marktführer abgelöst. Hintergrund der Untersuchungen der US-Behörden sind mögliche wettbewerbshindernde Handlungen im LCD-Markt, die nicht nur von LG.Philips LCD ausgegangen sein sollen.
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