Intel lässt "400-Dollar-Laptops" in Brasilien testen

Hardware Am Massachussetts Institute of Technology (MIT) hat man gerade die ersten Modelle des sogenannten "100-Dollar-Laptops" erhalten, da kündigt sich mit Intel ein erster ernstzunehmender Konkurrent an. Der Chip-Riese lässt derzeit einen eigenen Laptop für Entwicklungsländer testen, der allerdings rund 400 US-Dollar kosten soll. Intels 400-Dollar-Laptop verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie der "XO" genannte Rechner des MIT. Das Unternehmen hat jedoch eine andere Zielgruppe. Statt Kindern in aller Welt ein elektronisches Lernwerkzeug zur Verfügung stellen zu wollen, hofft Intel mit seinem Produkt eine Art Marktlücke in Brasilien schließen zu können. Auf Dauer sollen dadurch die Herstellungskosten sinken.

Derzeit lässt die brasilianische Regierung Intels neuen Billig-Laptop in kleinem Maßstab in einigen Regionen ihres Landes testen. Der Hersteller wird zu diesem Zweck rund 800 Geräte an Schüler ausgeben. Auf lange Sicht will Intel allerdings die rund 20 Prozent der 187 Millionen Brasilianer ansprechen, die keinen Zugang zum Internet haben.

Im Gegensatz zum 100-Dollar-Laptop wird Intels Gerät jedoch nicht in China oder Taiwan produziert. Stattdessen werden regional ansässige Firmen mit der Fertigung beauftragt. Das System verfügt über ein 7-Zoll-Farbdisplay und ist wie der XO mit Flash-Speicher statt einer Festplatte ausgerüstet. Als Betriebssystem soll offenbar Windows XP zum Einsatz kommen.
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