AMD stellt seine Quad-Core-Plattform "Quad FX" vor

Hardware AMD hat heute seinen Ansatz für die Nutzung von vier Prozessorkernen auf einem Mainboard offiziell vorgestellt. Bisher trug die Plattform den Code-Namen "4x4", ab sofort lautet die reguläre Bezeichnung "Quad FX". Anlässlich der Einführung seiner Quad-Core-Plattform gibt es auch neue Athlon 64 FX Prozessoren. Die Modelle Athlon 64 FX-70, FX-72 und FX-74 werden bei Quad FX jeweils im Doppelpack auf dem Mainboard verbaut. Sie sind im Paket für 599, 799 und 999 US-Dollar erhältlich. Für das Mainboard müssen noch einmal 250 bis 300 Euro investiert werden. Ab 2007 sollen auch erste echte Quad-Core-Prozessoren von AMD auf den Markt kommen, die dann ebenfalls im Verbund betrieben werden können.

Neben der Unterstützung für zwei Dual-Core-CPUs auf einem Mainboard bietet die Quad FX Technologie, bei der man auf Chipsätze vom Konkurrenten Nvidia angewiesen ist, die Möglichkeit bis zu vier PCIe-Grafikkarten zu betreiben und so maximal acht Monitore ansprechen zu können. Weiterhin können 12 SATA-Controller eingesetzt werden, so dass mit Hilfe aktueller Festplatten neun Terabyte maximale Speicherkapazität erreicht werden.

Erste Benchmarks zeigen, dass die neue AMD-Plattform gegen den ersten Quad-Core-Prozessor für Desktop-PCs von Intel nicht ankommen kann. In einigen Fällen werden ähnliche Resultate erzielt, bei anderen Aufgaben übertrifft die Leistung der Intel-CPU das AMD-Produkt um Längen.
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