Patentverfahren in Südkorea bedroht Microsoft Office

Microsoft Microsoft hat in Südkorea erneut ein Gerichtsverfahren verloren, dass dazu führen könnte, dass der Verkauf der hauseigenen Office-Suite eingestellt werden muss. Die Entscheidung des Gerichts wurde am Freitag getroffen, berichten lokale Medien. Demnach läuft gegen Microsoft bereits seit dem Jahr 2000 ein Verfahren, bei dem Lee Keung-Haie, Professor an der Hankuk Aviation University, Schadensersatz in Höhe von 75 Millionen US-Dollar fordert. 1997 soll er ein Patent zugesprochen bekommen haben, dass das Umschalten des Eingabe-Modus von Koreanisch auf Englisch beinhaltet.

Daraufhin reichten die Redmonder eine Gegenklage ein, in der sie die Löschung der Patente von Professor Lee fordern. Allerdings nahm dieses Verfahren am Freitag ein negatives Ende für Microsoft, denn jetzt stehen die Chancen im ursprünglichen Prozess eher schlecht.

Bereits im Mai 2006 wurde Microsoft in Südkorea dazu verurteilt, eine Windows-XP-Version ohne Media Player und Instant Messenger anzubieten, da die Bündelung dieser beiden Programme mit dem Betriebssystem das Wettbewerbsrecht verletzt.
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