Microsoft: 129 Klagen gegen Phishing, 28 hierzulande

Microsoft Microsoft versucht seit Jahren in Zusammenarbeit mit Behörden und Ermittlern gegen Betrugsversuche im Internet vorzugehen. Besonders das sogenannte "Phishing", bei dem Kriminelle versuchen, mit Hilfe von gefälschten Webseiten und E-Mails an die persönlichen Daten von gutgläubigen Anwendern zu gelangen. Nun hat der Software-Konzern 129 Klagen gegen Personen angestrengt, die Phishing betreiben. Überall auf der Welt will das Unternehmen so gegen Internet-Kriminelle vorgehen. Sowohl in Europa als auch dem Nahen Osten und in den USA hat man die Klagen eingereicht.

Einige Verfahren waren bereits erfolgreich. In der Türkei wurde ein Mann zu zweieinhalb Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. In vier anderen Fällen wurden Jugendliche verklagt, in deren Verfahren man sich aber aussergerichtlich einigen konnte.

Von den 129 Verfahren sind 97 Strafverfahren, in denen Microsoft und andere Unternehmen Informationen bereitstellten, um Phisher dingfest zu machen. In den Zivilverfahren strebt man meistens aussergerichtliche Einigungen an. Durch die Strafen in Höhe ein- bis zweitausend Euro will man vor allem bei Jugendlichen für eine abschreckende Wirkung sorgen.

Bevor die eigentlichen Verfahren eingeleitet wurden, untersuchten Microsofts AntiPhishing-Spezialisten insgesamt 253 Fälle. In der Türkei wurden in 50 Fällen Maßnahmen ergriffen. Deutschland folgte mit 28 Verfahren bereits auf Platz zwei. In Dubai, Frankreich, Italien, Marroko und den Niederlanden ging man ebenfalls rechtlich gegen Phisher vor.
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