Microsoft verklagt Anbieter von Promi-Screensavern

Microsoft Nach den US-Wettbewerbsbehörden hat nun auch Microsoft ein Unternehmen verklagt, das versuchte mit Hilfe von Bildschirmschoner, die Prominente zeigten, Spyware zu vertreiben. Die Redmonder werfen der Firma unter anderem die Verletzung von AntiSpyware- und Verbraucherschutzgesetzen vor. Microsoft fordert nun die Zahlung von Schadenersatz, weil Bildschirmschoner angeboten wurden, die man in Verbindung mit Schad-Software auslieferte. Werden die Programme installiert, sind jedoch nicht nur Bilder von schönen Menschen zu sehen. Ganz nebenbei wird eine Reihe von Software installiert, die dafür sorgt, dass unerwünschte Werbefenster erscheinen.

In einigen Fällen wurden auch die Startseiten des Internet Explorer geändert und Programmsymbole auf dem Desktop hinzugefügt, ohne den Nutzer um seine Zustimmungen zu bitten. Microsoft versucht seit längerem, mit rechtlichen Mitteln gegen Anbieter von Spyware vorzugehen. Bei mehreren Verfahren konnte man bereits Erfolge erzielen.
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